Milly und Doris suchen ein Zuhause


Heute möchte ich euch unsere beiden Pflegehunde Milly und Doris vorstellen.

Sie kommen über den Verein "Sonnenpfoten e.V." und der Kontakt geht über Bruni Schuster 

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Update 16.01.2020

Milly ist von den beiden die ruhigere und eine in sich ruhende Hündin. Milly wird auf ca 4 Jahre geschätzt, knapp 64cm und 24kg. Sie ist gechipt, kastriert und geimpft.

Sie zeigt im täglichen/häuslichen Umfeld bisher keine Ängste oder Berührungsängste. Aber man merkt ihr an, dass ihr die letzten Tage doch zugesetzt haben und sie viel Schlaf benötigt.

Sie bleibt in Gesellschaft problemlos allein, kennt Treppen und ist bisher stubenrein. Auch Autofahren ist kein Thema, da legt sie sich hin und wartet, bis sich die Türen wieder öffnen.

An der Leine läuft sie gut, braucht aber noch die „Routine“ was es bedeutet, Gassi zu gehen.

Milly hat mit Doris, so interpretiere ich das, eher eine Zweckgemeinschaft gebildet, aber es sieht nicht so aus, als wäre sie zwingend auf Doris angewiesen. Man kann Doris problemlos von ihr trennen ohne das es sie irgendwie beunruhigt oder sie Doris sucht.

Futter ist für sie, als ehemaliger Straßenhund, eine Ressource, die sie jetzt zwar nicht verbal oder körperlich verteidigt, aber sie würde jeden anderen Hund (noch) von dessen Futter verdrängen wollen, daher wird sie und Doris noch getrennt von den anderen gefüttert.

Die Katzenzusammenführung haben wir noch nicht angefangen, da beide doch noch die vergangenen Tage verarbeiten müssen. Sie wurden nur mit Geruchsproben der Katze konfrontiert, was beide jedoch nicht sonderlich interessiert haben.

Der Jagdtrieb ist nicht zu unterschätzen. Wenn sich etwas in Entfernung bewegt, ist die „Jagd eröffnet“, da ist es erst mal egal ob es Autos in der Ferne, ein Vogel oder Radfahrer ist. Bleibt man stehen und lässt sie schauen, beruhigt sie sich auch gleich wieder.

Fremdhund Begegnungen sind bisher kein Problem, sie schaut mal, aber ist nicht sonderlich am anderen Hund interessiert.

Milly zeigt bisher nicht, das sie unbedingt einen anderen Hund an ihrer Seite benötigt, aber sie hat auch nichts gegen andere Hunde. Sie legt sich dazu und hat keine Probleme mit Kontaktliegen mit anderen Hunden. Da macht sie auch zwischen Rüden und Hündin keinen Unterschied.

Eine weitere, ausführlichere Beschreibung bzw. ggf. eine korrigierte Beschreibung folgt, wenn sie sich etwas eingelebt hat.

 

 

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Doris (Dorie)

Dorie wurde in Spanien auf 4 Jahre geschätzt. Wir denken jedoch, dass sie jünger ist, evtl. 2 Jahre (Zähne, Zustand der Gelenke und deren Beweglichkeit und ihr Verhalten). Sie ist knapp 64cm und um die 20kg.

Sie ist unsicher im Verhalten mit anderen Hunden und fordert am Anfang auch konsequent und auch mit Nachdruck ihre individuelle Distanz zum anderen Hund. Bis sie merkt, dass ihr niemand etwas tut und sie ihren Freiraum bekommt. Hektische Bewegungen anderer Hunde alarmieren sie und sie wehrt diese dann verbal ab. Das Verhalten legt sich, wenn sie sich sicherer fühlt und merkt, dass ihr keiner etwas tut oder weg nimmt.

Sie zeigt im täglichen/häuslichen Umfeld bisher keine Ängste oder Berührungsängste. Aber man merkt ihr an, dass ihr die letzten Tage doch zugesetzt haben und sie viel Schlaf benötigt. Sie muss auch noch etwas an Gewicht zulegen was sicherlich auch für mehr seelisches Wohlbefinden beitragen wird.

Sie bleibt in Gesellschaft problemlos allein, kennt Treppen und ist bisher stubenrein. Auch Autofahren ist kein Thema, da legt sie sich hin und wartet, bis sich die Türen wieder öffnen.

An der Leine läuft sie gut, braucht aber noch die „Routine“ was es bedeutet, Gassi zu gehen.

Doris hat mit Milly, so interpretiere ich das, eher eine Zweckgemeinschaft gebildet, aber es sieht nicht so aus, als wäre sie zwingend auf Milly angewiesen. Man kann Milly problemlos von ihr trennen ohne das es sie irgendwie beunruhigt oder sie Milly sucht.

Futter ist für sie, als ehemaliger Straßenhund, eine sehr große Ressource, die sie auch verbal oder körperlich verteidigt und sie würde jeden anderen Hund (noch) von dessen Futter verdrängen wollen, daher wird sie und Milly noch getrennt von den anderen Hunden gefüttert. Mit Milly zusammen füttern ist kein Problem, sie tauschen sogar die Näpfe während dem Fressen.

Die Katzenzusammenführung haben wir noch nicht angefangen, da beide doch noch die vergangenen Tage verarbeiten müssen. Sie wurden nur mit Geruchsproben der Katze konfrontiert, was beide jedoch nicht sonderlich interessiert haben.

Der Jagdtrieb ist nicht zu unterschätzen. Wenn sich etwas in Entfernung bewegt, ist die „Jagd eröffnet“, da ist es erst mal egal ob es Autos in der Ferne, ein Vogel oder Radfahrer ist. Bleibt man stehen und lässt sie schauen, beruhigt sie sich auch gleich wieder.

Dorie hat in ihrem Leben gelernt, das es vorteilhaft ist, wenn man Zäune und Absperrungen überwinden kann. Ein Trenngitter mit 1m Höhe wird nicht als Hindernis angesehen und mal kurz drüber gesprungen. Ein Garten oder ein gesicherter Freilauf sollte daher hoch/gut eingezäunt sein, da sie bei entsprechendem Reiz diesen zu überwinden versucht.

Fremdhund Begegnungen sind bisher kein Problem, sie schaut mal, aber ist nicht sonderlich am anderen Hund interessiert.

Für Dorie wäre ein Einzelplatz vorstellbar, da sie unglaublich Menschenbezogen und verschmust ist und am liebsten immer mit dabei und vorne dran ist. Als Einzelhund oder mit max. 1 (vielleicht sogar am besten mit einem Rüden) würde sie sich bestimmt zu einem Traumhund entfalten. Sie hat das Potential dazu.

Eine weitere, ausführlichere Beschreibung bzw. ggf. eine korrigierte Beschreibung folgt, wenn sie sich etwas eingelebt hat.


11.01.2020

Am Samstag war es soweit, wir haben morgens um 7:15 die beiden abgeholt. Die Fahrt haben sie super überstanden. Es wurde erst mal Pipi gemacht und dann ging es ins Auto. Dort erwartete sie bereits ein gefüllter Napf und Wasser. Was auch sofort verschlungen wurde.

Auf der Heimfahrt waren sie super lieb und schliefen.

Zuhause im Garten wurde erst mal alle Geschäfte erledigt, dann ging es ins Haus.

Sie müssen jetzt erst mal ankommen und alles sacken lassen.

Vorerst kann man sagen, das Milly die deutlich souveränere ist. Doris ist bei Enge/Nähe mit anderen Hunden sehr gestresst, wobei sie hier stärker auf Hündinnen als auf Rüden reagiert.

Der Kontakt mit Menschen finden beiden toll und lieben ausgiebiges Schmusen und Streicheln. Da zeigen sie keinerlei Berührungsängste.

Sie erledigen alle Geschäfte im Garten oder auf dem Spaziergang und laufen bisher auch gut an der Leine, aber man merkt, das es für sie noch keine Routine ist.

Futter und Platz ist für Doris eine Ressource, die sie auch verteidigt und hektisches herumgerenne anderer Hunde stresst sie sehr und da reagiert sie auch mit deutlichen Signalen.

Da ist ruhiges aber eindeutiges Korrigieren notwendig. 

Milly würde, so wie es scheint, ohne Doris zurecht kommen. Doris könnte ich mir sehr gut als Einzelhund vorstellen wo sie die Prinzessin wäre oder mit Max. 1 weiteren Hund.

Mehr kann man bisher noch nicht sagen.

Ein paar Bilder von ihrer Ankunft sowie die ersten beiden Tage.

Das hinaufsteigen auf Tische, Stühle oder Möbel haben sie am zweiten Tag schon abgelegt.

Auf das Sofa oder die Eckbank dürfen sie sich legen.

Doris ist die hellere mit dem Fleck über rechten Auge. 

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